Dipodidaebirch-Mäuse, Springmäuse und springende Mäuse

Von Sharon Jansa und Phil Myers

Die Familie Dipodidae umfasst die Birkenmäuse, Springmäuse und Springmäuse, insgesamt etwa 51 Arten in 15 Gattungen. Der Schädel von Dipodiden ist durch ein vergrößertes Foramen infraorbitale gekennzeichnet, das einen Teil des medialen Massetermuskels (hystrikomorph) und ein separates kleineres Foramen, das den Nervus infraorbitalis und die Blutgefäße überträgt. Im Gegensatz zu Nagetieren, die den myomorphen Schädelzustand aufweisen (z. B. die Muridae), haben Dipodiden kein gut entwickeltes Jochbein. Obwohl sie hystricomorph sind, haben Dipodiden einen sziurognathen Unterkiefer. Der Jugal hat einen Zweig, der sich nach dorsal erstreckt, um das Tränenbein zu berühren. Der Winkelfortsatz des Unterkiefers besteht aus dünnem Knochen, der oft perforiert ist. DieZahnformelder Dipodiden ist 1/1, 0/0, 1-0/1-0, 3/3 = 18 oder 16. Die Morphologie derWangenzähnevariiert stark, aber in allen Fällen sind sieverwurzelt.

Springende Mäuse (Unterfamilie Zapodinae) sind in ganz Nordamerika mit einer Art verbreitet (Eozapus setchuanus) in China. Birkenmäuse (Unterfamilie Sicistinae) kommen in ganz Eurasien vor. Springmaus (Unterfamilien Dipodinae, Paradipodinae, Cardiocraniinae und Euchoreutinae) kommen von Nordafrika bis Zentralasien vor.

Springende Mäuse sind mit langen Hinterfüßen, die sie vom Boden abheben, und einem langen Schwanz, der ihnen hilft, das Gleichgewicht in der Luft zu halten, gut für das Springen gerüstet. Springende Mäuse bewegen sich entweder, indem sie eine Reihe von langen Sprüngen machen (sie können bis zu 3 Meter in einem einzigen Sprung zurücklegen), kurze Sprünge oder indem sie unter Vegetation huschen. Springende Mäuse sind nachtaktiv und verstecken sich tagsüber unter Baumstämmen oder in Vegetationsbüscheln.



Birkenmäuse haben im Gegensatz zu springenden Mäusen kürzere Schwänze und Hinterfüße, bewegen sich aber immer noch hauptsächlich durch Springen. Sie sind auch nachtaktiv, aber im Gegensatz zu springenden Mäusen graben sie tagsüber flache Baue und verstecken sich in unterirdischen Nestern.

Springmaus sind ausschließlich springende Tiere (Saltatorium). Sie haben Hinterbeine, die mindestens viermal so lang sind wie ihre Vorderbeine, und die Fußknochen sind oft zu einem einzigen langen verwachsenKanoneKnochen, der dem Tier eine größere Hebelwirkung beim Springen verleiht. Springmaus, die in sandigen Gebieten leben, haben Fell an den Unterseiten ihrer Füße, was dem Tier auf dem losen Sand mehr Traktion verleiht. Die vorderen Gliedmaßen werden nicht zur Fortbewegung verwendet; stattdessen werden sie zum Sammeln von Nahrung und zum Graben verwendet. Springmäuse sind nachtaktiv und ernähren sich von Insekten, Samen und saftiger Vegetation. In vielerlei Hinsicht sind sie den nordamerikanischen Känguru-Ratten (Heteromyidae) bemerkenswert ähnlich. Ähnlichkeiten umfassen stark aufgeblasene Bullae; ein sehr langer Schwanz, oft schwarz-weiß gespitzt; stark saltatorische Fortbewegung mit vergrößerten und kräftigen Hinterfüßen; verschmolzene oder fast verschmolzene Halswirbel; weiches, seidiges Fell, meist blass.

Fossile Dipodiden sind aus dem Oligozän bekannt. Trotz der bemerkenswerten Ähnlichkeit einiger Dipodiden und Heteromyiden wird nicht angenommen, dass diese beiden Familien besonders eng verwandt sind, und die Affinitäten der Dipodiden sind nicht bekannt.

Referenzen und zitierte Literatur:

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Mitwirkende

Sharon Jansa (Autor), University of Minnesota, Phil Myers (Autor), Museum of Zoology, University of Michigan-Ann Arbor.