Monodontidaebeluga und Narwal

Von Phil Myers

Die beiden Arten dieser Familie kommen in hohen Breiten in den arktischen Meeren und in den meisten großen Flüssen vor, die in sie südlich des Sankt-Lorenz-Stroms münden. Dies sind mittelgroße Wale mit einer Länge von 4 - 6 m und einem Gewicht bis zu etwa 1600 kg. Belugas haben eine sehr kurze, breite Schnauze, während Narwale einen quadratischen Kopf haben und anscheinend keine Schnauze haben. Die Stirn ist bei beiden Arten hoch und kugelig. Mitgliedern dieser Familie fehlt eine Rückenflosse, obwohl Narwale einen markanten Rücken haben, der entlang ihres Rückens verläuft. Erwachsene sind weiß (Belugas) oder weiß und schwarz (Narwale).

Wie bei den eng verwandten Delphiniden weisen beide Arten eine breit ausgedehnte Gesichtsdepression auf; Darin befindet sich die Melone, eine Fettablagerung, von der angenommen wird, dass sie bei der Echoortung funktioniert. Maxilla und Frontal sind seitlich erweitert, wodurch der kleine Jochbogen aus der Sicht von dorsal verdeckt wird. Die Praemaxillae liegen flach vor den Nasenlöchern, die sich an der Basis des kurzen und breiten Rostrums befinden. Die Symphyse des Unterkiefers beträgt weniger als 20 % der Länge des Ramus und im Oberkiefer divergieren die Zahnreihen nach hinten. Zähne sind in Beluga normalerweise einfache Zapfen (5/2 bis 11/11 an der Zahl), aber gelegentlich leicht 3-höckrig. Narwale haben nur zwei Zähne, der linke ist zu einem spiralförmigen, nach vorne ragenden Stoßzahn von bis zu 2,7 m Länge entwickelt, der andere ist rudimentär. Der Stoßzahn von Narwalen kommt nur bei Männchen vor; die Zähne der Weibchen bleiben in ihren Kiefern eingebettet.

Monodontiden kommen im Allgemeinen in Schulen vor, manchmal mit mehr als 100 Individuen. Sie wandern als Reaktion auf das sich verschiebende Eispaket. Beide Arten ernähren sich hauptsächlich vom Boden und verzehren eine Reihe von Fischarten und Wirbellosen. Die Stoßzähne funktionieren vermutlich im Sozialverhalten; Männchen wurden mit diesen Strukturen umzäunt, und gelegentlich wurden abgebrochene Stoßzähne in den Köpfen der Männchen dieser Art gefunden. Beide Arten sind sehr laut. Belugas machen eine Art trillerndes Geräusch und werden manchmal als 'Meereskanarienvögel' bezeichnet.



Referenzen und zitierte Literatur:

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Mitwirkende

Phil Myers (Autor), Museum of Zoology, University of Michigan-Ann Arbor.